Testbericht: Surfshark VPN – Hier hat sich viel getan!

Surfshark VPN

€1.76
8.9

Geschwindigkeit

9.3/10

Privatsphäre

8.8/10

Funktionsumfang

9.3/10

Kundenservice

8.3/10

Benutzerfreundlichkeit

8.8/10

Vorteile

  • Schnelle Server
  • Apps für alle wichtigen Systeme
  • Sehr günstig mit 2-Jahres-Abo
  • VPN-Kaskaden verfügbar
  • Blockierfunktion für Werbung, Tracking und Phishing

Negativ

  • Keine PayPal-Zahlung möglich
  • Etwas wenige Server
  • Apps für Fire TV und Android TV enttäuschend

Zwei Jahre sicher im Internet surfen für weniger als 50 Euro? Diesen Deal bekommt man derzeit beim VPN-Anbieter Surfshark geboten. Nicht nur das: Seit der Gründung des Unternehmens in 2017 wurden jede Menge Neuerung etabliert. Die betreffen sämtliche Bereiche von verfügbaren Servern über Geschwindigkeit, Sicherheit und Anonymität bis hin zu Bedienung und Zusatzfunktionen. Nun stellt sich aber die Frage, ob sich die Arbeit gelohnt hat und tatsächliche Verbesserungen erkennbar sind. Ob Surfshark VPN ein ernsthafter Mitstreiter auf dem VPN-Markt ist, zeigt der Test.

 

Surfshark VPN: Masse statt Klasse?

Beim Server-Angebot hat sich Surfshark VPN offenbar darauf fokussiert, möglichst viele Länder in das Portfolio aufzunehmen: Die 69 derzeit aktiven Server verteilen sich dabei auf 50 Länder (Stand: Februar 2019). Wer seine Internetverbindung über die USA laufen lassen möchte, dem stehen immerhin zwölf unterschiedliche Hosts zur Verfügung. Die meisten Staaten sind dagegen nur mit einem einzigen Server vertreten – andere Dienste haben da mehr zu bieten. Auch die Anzahl der verwendeten Netzwerkprotokolle haut niemanden vom Hocker, neben dem standardmäßigen OpenVPN (TCP und UDP) steht noch das schnelle IPSec (IKEv2) zur Auswahl. Im Test stellt sich Surfshark VPN dafür als überaus sicherer Service heraus: Etwaige Schlupflöcher (IP, WebRTC, DNS, Windows-Logon) sind allesamt geschlossen. Filesharing via P2P oder Torrent erlaubt der Dienst ausdrücklich, Nutzungsdaten werden nicht in Logfiles gesammelt. Erfreulich ist zudem, dass es keine Beschränkungen hinsichtlich der gleichzeitig nutzbaren Geräte gibt. Auf diese Weise lässt sich Surfshark problemlos mit Familie und Freunden teilen.

Surfshark VPN Details
Unternehmen/Land Britische Jungferninsel
VPN Server 69 aktive Server in 50 Ländern (Stand: Februar 2019)
VPN Protokolle OpenVPN, IPSec
Anonymität Keine Speicherung von Benutzerdaten
Filesharing
VoIP
DNS Leak
IP Leak
WebRTC Leak
Windows Logon Leak
Zahlungsarten Kreditkarten, Sofortüberweisung, Bitcoin und weitere Crypto-Währungen, sonstige Zahlungsmöglichkeiten
Kundenservice  365 Tage per E-Mail und Live-Chat
Sprache     
Software/Apps Eigene Software für      
Browser-Erweiterungen für  
Manuelle Einrichtung und Anleitungen für  
Nutzung Keine Gerätebegrenzung
Besonderheiten Service in Englisch, Ad-Blocker, Malware-Blocker und Tracking-Blocker integriert, Whitelists für Apps und Webseiten, 8 verschiedene VPN-Ketten (Stand: Februar 2019), Kill-Switch, Funktion für die Umgehung von Internetbeschränkungen wie in China, regelmäßig aktualisierte Warrant-Canary-Erklärung
Testzeitraum 7 Tage kostenlos testen mit   
30 Tage Geld-zurück-Garantie
Preise Regulär:
1 Monat: €9.89
12 Monate: €59.88 (€4.99/Monat)
24 Monate: €69.36 (€2.89/Monat)
Mit Promo-Code sharkstart:
24 Monate: €41.96 (€1.75/Monat)

 

Surfshark VPN: Verbindung über Bande

Neuerdings dürfen sich Surfshark-Nutzer über eine hilfreiche Funktion namens MultiHop freuen: Das sind sogenannte VPN-Kaskaden oder VPN-Ketten. Dabei filtert der Dienst die Internetverbindung über zwei Server gleichzeitig, was das Surfen nochmal sicherer macht. Der Nachteil von Kaskaden ist die reduzierte Bandbreite im Vergleich zum einfachen VPN.

Insgesamt waren zum Testzeitpunkt acht VPN-Ketten auswählbar – ein ordentlicher Wert.

Surfshark VPN: Ordentliches Tempo

In der Summe bietet Surfshark VPN gute Internetgeschwindigkeiten: Gerade mit nahe gelegenen VPN-Server ist der Bandbreiten-Einbruch beim Download unerheblich, da Upload-Tempo leidet da schon eher. In der Stichprobe haben die Standorte Deutschland (20 Prozent), Großbritannien (43 Prozent) und Frankreich (55 Prozent) noch gute Geschwindigkeiten geliefert. Die gemessenen Bandbreiten reichen in der Regel fürs Surfen im Internet, Downloads und Video-Streams in bis zu 4K-UHD-Auflösung. Klasse: Da es sich bei Surfshark VPN um einen relativ neuen VPN-Dienst handelt, blockt der beliebte Streaming-Anbieter Netflix eine Vielzahl der verfügbaren Server (noch) nicht.

Die Verbindung mit dem deutschen VPN-Server (Standort: Frankfurt) hat keinen großen Einfluss auf die verfügbare Bandbreite. (Ermittlung via Speedtest.net)

Surfshark VPN: Mit Windows dauert’s manchmal länger

Für Windows und MacOS steht entsprechende Software zum Herunterladen bereit. Die Installation dauert wenige Minuten, danach kann es losgehen. Merkwürdig: Geht man unter Windows-Systemen eine IKEv2-VPN-Verbindung ein, benötigt die Software abhängig von den PC- und Ethernet-Einstellungen ein paar Minuten, um die Internetverbindung herzustellen. Danach läuft alles stabil. Unter MacOS tritt dieses Problem nicht auf, dafür lässt sich das Protokoll nicht ändern und die Whitelister-Funktion (siehe unten) ist nicht vorhanden. Die Bedienung funktioniert mit beiden Systemen problemlos, die Menüstruktur überzeugt mit guter Übersicht.

Obwohl die VPN-Verbindung bereits über eine Minute besteht, kann der PC keine Verbindung zum Internet herstellen.

Surfshark VPN: Android besser als iOS

Surfshark VPN ist auch per App mit Android- und iOS-Geräten nutzbar. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Programme kaum voneinander, schaut man in Einstellungen wird aber schnell klar: Die Android-App hat mehr Funktionen zu bieten, insbesondere den Whitelister und das CleanWeb-Feature. Abgesehen davon bedienen sich beide Applikationen einwandfrei, inklusive für Mobilgeräte logische und komfortable Menüführung.

Während Androiden fast alle Funktionen haben, müssen sich iOS-Nutzer mit dem Kill Switch begnügen.

Surfshark VPN: Auch am Fernseher nutzbar

Wer einen Android TV (etwa von Sony) beziehungsweise den Streaming-Konsolen-Hybrid Nvidia Shield oder ein Streaming-Gerät von Amazon (Fire TV 4K, Fire TV Stick oder Fire TV Stick 4K) besitzt, darf sich über eine dedizierte App von Surfshark VPN freuen. Beide App-Varianten sind gleich aufgebaut und bieten zusätzlich das CleanWeb-Feature. Leider enttäuscht die Funktionalität: So ist es nicht möglich, Netflix-Streams mit aktivierter VPN-Verbindung zu starten. Unter Windows, MacOS sowie auf Mobilgeräten funktioniert das mit denselben Servern. So verkommen die Apps für Android TV und Fire TVs zum funktionslosen Speicherfresser.

VPN-Ketten bieten die Apps für Android TV und Fire TV nicht.

Surfshark VPN: Mehr fürs Geld

Die Funktionsvielfalt von Surfshark VPN kann sich sehen lassen: Neben dem MultiHop-Feature gibt es folgende Zusatzfunktionen:

  • Kill Switch: Unterbricht die Internetverbindung, sobald die VPN-Verbindung unerwartet stoppt. Die Funktion finden Sie unter:
    • Windows: Einstellungen -> Konnektivität -> Kill Switch
    • MacOS: Einstellungen -> Allgemein -> Kill Switch
    • iOS: Zahnradsymbol -> Kill Switch
    • Android: Zahnradsymbol -> Konnektivität -> VPN Kill Switch
  • CleanWeb: Filtert ungewünschte Werbeanzeigen, unterbindet Tracker und blockiert Malware sowie Phishing-Versuche. Die Funktion finden Sie unter:
    • Windows: CleanWeb -> CleanWeb
    • MacOS: Einstellungen -> Allgemein -> CleanWeb
    • Android TV und Fire TV: Einstellungen -> Einstellungen -> CleanWeb
    • Android: Zahnradsymbol -> Sicherheit-> CleanWeb
  • Whitelister: Gestatteten ausgewählten Webseiten und Programmen, die VPN-Verbindung zu umgehen, etwa für Banking-Apps. Die Funktion finden Sie unter:
    • Windows: Whitelister -> Whitelister für Apps / Whitelister für Websites
    • Android: Zahnradsymbol -> Sicherheit -> Whitelister -> Keine Apps ausgewählt / Keine Websites ausgewählt
  • NoBorders: Hebt Internetbeschränkungen wie die Große Firewall in China auf. Die Funktion finden Sie unter:
    • Windows: Einstellungen -> Erweitert -> NoBorders
    • MacOS: Einstellungen -> Allgemein -> NoBorders
  • Warrant Canary: Mittlerweile bietet Surfshark VPN eine regelmäßig aktualisierte Warrant-Canary-Erklärung. Das sorgt für mehr Transparenz für die Nutzer.
Die Whistelister-Funktion eignet sich insbesondere für Banking-Apps und bestimmte Streaming-Anbieter.

Surfshark für Netflix

Netflix sehen mit Surfshark VPN

 

Surfshark VPN: Mit Promo-Code besonders günstig

Surfshark VPN bietet drei verschiedene Tarife: Das Monatsabo kostet 9,89 Euro, für das 12-Monate-Abo werden einmalig 59,68 Euro fällig (umgerechnet 4,99 Euro / Monat). Deutlich günstiger ist der 24-Monate-Tarif: Bei Verwendung des Promo-Codes “sharkstart” reduziert sich der Preis auf einmalig 41,96 Euro, was rund 1,75 Euro monatlich entspricht. Die Bezahlung klappt per Kreditkarte, Sofortüberweisung, Crypto-Währungen wie Bitcoin und weitere Zahlungsmöglichkeiten – PayPal akzeptiert Surfshark VPN jedoch nicht.

Mit dem Promo-Code “sharkstart” reduziert sich der Preis für den 2-Jahres-Tarif von umgerechnet 2,89 auf 1,75 Euro pro Monat.
Unlimitierte Geräte und Verbindungen mit einem Surfshark Benutzerkonto

Mein Fazit zu Surfshark VPN

In der Summe macht Surfshark VPN einen runden Eindruck: Zwar nervt die Wartezeit bei der VPN-Verbindung mit IKEv2-Protokoll unter Windows, zudem enttäuschen die Apps für Android TV und Fire TV. Die gemessenen Bandbreiten, hohe Sicherheit und simple Bedienung machen das aber wett. Der langfristige 24-Monate-Tarif inklusive Promo-Code ist darüber hinaus äußerst preiswert – gerade, wenn man den Dienst mit Freunden und Familie teilt.



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1 Gedanke zu “Testbericht: Surfshark VPN – Hier hat sich viel getan!”

  1. Geschwindigkeit

    8.30

    Privatsphäre

    8.30

    Funktionsumfang

    8.30

    Kundenservice

    4.50

    Benutzerfreundlichkeit

    5.90

    Ich hab Surfshark eigentlich nur wegen Netflix schauen gekauft. Ich lebe in der Türkei und da gehrt es nur damit. Ich habe andere VPNs getestet die wurden aber bei Netflix gesperrt, Surfshark geht.

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