TIPP: 3 einfache Schritte zur Anonymität im Internet!

Anleitung: Ich denke, es ist sicher, dass wir Alle zu einem gewissen Grad ANONYM zu bleiben möchten, wenn wir online surfen. Es gibt viele neugierige Blicke da draußen, die nach unseren persönlichen Daten suchen. Nach dem NSA-Skandal vertrauen viele von uns nicht einmal mehr unseren Regierungen. Wenn Sie meinen einfachen Schritten für Ihre Anonymität im Internet folgen, dann werden Sie Ihre Privatsphäre zurückgewinnen. Folgen Sie meinen Tipps, um Ihre Spuren zu verstecken und sicherzustellen, online Ihre Privatsphäre zu bewahren!

In diesem Artikel werden ich aufzeigen:

Warum sollten Sie Ihre Online-Spuren verwischen?

Wie ich bereits geschrieben habe, blockieren viele Länder den Zugang zu täglichen Websites wie YouTube, Facebook und Skype. Wenn Sie in einem dieser Länder diese Dienste aber verwenden möchten, dann sollte Sie sich überlegen, wie Sie dies möglichst unbeobachtet tun können. Sie werden es vermuten und es trifft mittlerweile auf jeden von uns zu: Big Brother is watching you!

Weiter Gründe für anonymes Surfen ist es, dass Suchmaschinen und auch Werbenetzwerke Ihnen bereits eine Profil verpasst haben. Es sind Ihre Vorlieben bekannt, Ihre Kaufgewohnheiten und auch Ihre Einkommenssituation. Stört es Sie nicht, das andere dadurch mehr von Ihnen wissen, als Sie Ihrem Nachbarn erzählen würden? Und das diese Unternehmen Ihre gesamten Online-Aktivitäten überwachen und aufzeichnen? Fragen können Sie dort leider nicht stellen, was die von Ihnen bereits wissen. Beeinspruchen können Sie dies ebenfalls nicht.

Die folgende Grafik zeigt von „Business Insider herausgegeben“, über was als Beispiel US Bürger sich sorgen, wenn Sie im Internet sind und es um Ihre Privatsphäre geht:

Umfrage Business Insider zu den Sorgen bei der Privatsphäre

Umfrage Business Insider zu den Sorgen bei der Privatsphäre

Diese Umfrage ist etwas erschreckend, da sich kaum jemand um seine Anonymität oder seine Daten Gedanken macht, der sich nur „normal“ im Internet bewegt. Dafür aber, wenn man seiner(m) Expartner nachspioniert!

Online-Tracking (Onlineverfolgung) ist in zwei Bereiche aufgeteilt: lokale und Remote (Fern)-Aktivitätsprotokollierung.

Lokale Aktivitäten umfassen Ihren Browser Suchverlauf und Cookies die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Während Remote-Aktivitäten Aufzeichungen darstellen, wenn Websites und Dienste Sie verfolgen, besonders Ihre Suchaktivitäten und Ihre Online-Aktivitäten. Es ist wichtig, dass Sie eine ganzheitliche Lösung haben und Werkzeuge verwenden, die Ihre Spuren verstecken sowohl lokal als auch remote und damit ein völlig anonymes Surfen ermöglichen können.

Bevor wir aber loslegen – Ein kurzer Hinweis zu Cookies

Ein Cookie ist ein Paket von Informationen das in Ihrem Web-Browser gespeichert wird, wenn Sie eine Website zum ersten Mal zugreifen, und es speichert auch Daten über jegliche Website-Aktivität bei wiederholten Besuchen. Das ist die Erklärung, wie Sie von Google-Anzeigen auf dem, was ausrichten können Sie in letzter Zeit gesucht haben. Auch Passwörter und andere persönliche Daten werden mit Hilfe von Cookies gespeichert – und diese können leicht durch Schnüffler abgefangen werden, wenn Sie auf einem öffentlichen Wi-Fi (WLAN) sind. Cookies sind keine schlechte Sache an sich, es gibt Vorteile, wie eine personalisierte Erfahrung beim Online-Shopping. (Hier ist die vollständige Anleitung: Alles was Sie über Cookies wissen müssen.)

3 Tipps für anonymes Surfen

1. Verwenden Sie einen VPN-Service um  Ihre IP-Adresse und Online-Präsenz zu verstecken

VPN-Tunnel verwenden um die Übertragung zu verschlüsseln

VPN-Tunnel verwenden um die Übertragung zu verschlüsseln

Durch die Verwendung eines VPN-Anbieters genießen Sie eine Reihe von Datenschutz Vorteile, und sie erhalten eine neue IP-Adresse, so dass niemand Ihren Standort und Identität verfolgen kann. Hacker, und auch die Regierungen und die NSA sind nicht mehr in der Lage, in Ihrer Online-Aktivitäten zu überwachen, wenn Sie über einen VPN-Tunnel surfen.

Nutzen Sie den Anonymitätsmodus Ihres Webbrowsers bereits? Das macht sehr einfach Ihren Browser und Ihren Computer für viele Unternehmen Anonym – aber Ihr Internetanbieter, die Regierung oder Ihr Arbeitgeber können immer noch Ihre Aktivitäten verfolgen, wenn Sie nicht die Verbindung in das Internet verschlüsseln. (Lesen Sie mehr über die Datenschutzmerkmale eines VPN.)

2. Verwenden Sie Ihre immer den Anonymitätsmodus Ihres Browsers

Nutzen Sie Privatsphäre Modus des Browsers

Nutzen Sie Privatsphäre Modus des Browsers

Alle Internet-Browser verfügen heutzutage eine Privacy (Privatsphäre)-Modus. Es stoppt Ihrem Browser von Ihrem Web-Geschichte in seinem Cache zu sparen und deaktiviert die Tracking-Cookies. Auf diese Weise alle anderen, die Ihren Computer zu einem späteren Zeitpunkt verwendet, kann nicht wissen, welche Seiten Sie aufgerufen haben. Allerdings kann Ihr ISP noch Ihre Aktivitäten verfolgen und so kann Ihre Regierung. Dies sind die wichtigsten Browser die Privatsphäre-Modi:

  • Mozilla Firefox bietet die Private Browsing-Modus.
  • Google Chrome verfügt über Incognito-Modus.
  • Microsofts Internet Explorer bietet die InPrivate-Modus
  • Apples Safari mit den Private Browsing-Modus

Beachten Sie, dass unter Verwendung von Private-Browsing-Modus immer noch lässt Ihre Arbeitgeber und ISP (Internetanbieter) Ihre Online-Aktivitäten überwachen können!

3. Melden Sie sich ab von Suchmaschinen und benutzen Sie Tools

Sie sind sich vielleicht dessen nicht bewusst, aber jedes Mal, wenn Sie Google Mail (Gmail) oder Google oder andere OnlineTools nutzen, loggen Sie sich mit Ihrem Profil bei den Anbietern direkt mit Ihrem Webbroswer ein. Dieses Profil verfolgt auch Ihre Online-Suchanfragen und identifiziert Sie ebenfalls auf fremden Webseiten als Google-User. Den Werbetreibenden wird sogar angeboten, Ihre Werbung an Google Benutzer nur für bestimmte Altersgruppen, geschlechterspezifisch oder auch Internessensbezogen und vieles mehr zu selektieren. Der grund, warum Google und auch andere Suchmaschinen dies anbieten können ist, da deren Nutzer auch beim Zugriff auf Millionen von Webseiten als diese identifiziert werden können.

Google Analytics bietet Dempgraphische Daten über die Besucher der Webseiten

Google Analytics bietet Dempgraphische Daten über die Besucher der Webseiten

Ähnliche Informationen sammeln auch viele Andere Webseitenbetreiber und Suchmaschienen, dazu gehören auch Facebook, Yahoo, eBay, PayPal, Yandex usw…

Verlassen Sie daher immer „bewusst“ die Applikationen und loggen Sie sich jedes Mal nach der Nutzung aus!

Nutzen Sie „No-Tracking-Tools“

Es gibt auch Hilfsmittel/Tools (kostenlos) welche die „Tracker“ der Webseiten unterbinden, und zwar jedes Mal wenn auf einer Webseite eines dieser „Verfolgungstools“ eingebunden is. Ein sehr bekanntes Tool ist Ghostery, was ich auch selbst im Einsatz habe.  Diese Tools verhindern sehr wirkungsvoll, das fremde Webseiten Ihre Anwesenheit mitbekommen, zugleich ebenso, dass Werbung auf Webseiten eingeblendet wird. Allerdings ist dies nur zu 99% ein effektiver Schutz, solange Sie auch noch direkt in Ihrem Browser bei einem der Dienste angemeldet sind, können auch auf anderem Weg Informationen an die Betreiber übertragen werden.

Einige Bonus Tipps für zusätzliche Online-Anonymität

Anonyme Zahlungen:

Wenn Sie sich Sorgen um Ihre Zahlungdaten machen z.Bsp. Kreditkartennummern, dann wählen Sie anonyme Zahlungmehtoden aus. Z.Bsp. Bitcoin. Da dies aber nicht für Jedermann einfach verständlich ist, ist es besser  Zahlunganbieter wie Skrill für die  Zahlungabwicklung zu verwenden.  Skrill speichert zwar Ihre Daten, gibt diese jedoch nicht an die Webseitenbetreiber weiter. PayPal ist mit eBay und auch den US Geheimdiensten verbandelt und teilt alle Informationen zu Ihren Transaktionen, das schließe ich deshalb aus. Das ist auf jeden Fall sicherer als direkt auf Webseiten Ihre Daten einzugeben.

Anonymous Browser:

Verwenden Sie die Suchmaschine DuckDuckGo für Ihre Suche. Diese sorgt dafür, dass Ihre Privatsphäre durch den Einsatz von Cookies minimiert wird. Die Suchmaschine legt selbst keine Profile über deren Nutzer an und speichert auch keine Cookies auf den Rechnern der Benutzer. Klarerweise können Webseiten jedoch anhand Ihrer IP-Adresse auch erkennen, woher Sie gekommen sind, also verwenden Sie trotzdem einen VPN-Dienst.

Löschen Sie Ihre Cookies manuell:

Sie können die Cookies die auf Ihrem Browser abgelegt wurden, auch manuell löschen, dazu haben alle Anbieter spezielle Funktionen implementiert.

Browserdaten manuell löschen

Die Browserdaten kann man manuell löschen

Der Passwortmanager hilft: Sie müssen danach bedenken, dass Sie sich vermutlich danach nicht mehr automatisch bei Onlineservices anmelden werden können, sondern stets den Benutzernamen und Ihr Passwort angeben müssen. Da dies komplex sein kann, wenn man Passwortsicherheit genau nimmt, empfehle ich auch die Verwendung eines Passwortmanagers wie „LastPass“ der ist kostenlos und Sie müssen sich immer nur ein einziges Passwort merken, alle anderen füllt der Service für Sie aus oder generiert neue.

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