Testbericht: securevpn.to – Wer steckt dahinter?

securevpn.to

6.26
securevpn.to
4.5

Geschwindigkeit

8.0 /10

Privatsphäre

0.0 /10

Funktionsumfang

6.0 /10

Kundenservice

5.0 /10

Benutzerfreundlichkeit

3.5 /10

Negativ

  • Keine Angaben zu den Betreibern verfügbar
  • Keine rechtliche Absicherung gegenüber dem Betreiber
  • Eigene Anwendung nur für Windows verfübar.
  • Nur Zahlungsmethoden die keinen Rückschluß auf die Betreiber zulassen
  • Wir können die Einhaltung von Standards für den Schutz der Daten nicht bewerten, ohne über Betreiber auch Daten zu kennen.

Ich wurde oft gefragt ob ich den VPN-Anbieter securevpn.to kennen. Laut Aussage meiner Lesern: „Ein wirklich hervorragender VPN Service und bietet absolute Anonymität.“. Das ist natürlich ein Grund mir diesen Anbieter auch einmal näher anzusehen.

Wer steckt dahinter?

Das erste was einem dabei auffällt ist, dass der Anbieter keine Unternehmenskennzeichnung, ja nicht einmal einen Standort der Betriebsstätte angibt. Impressum fehlt hierbei komplett. Das Das ist natürlich schon eine spezielle Situation, wenn man daher nicht weiß, wer den Service eigentlich betreibt und nach welchen rechtlichen Rahmenbedingungen dieser auch zu bewerten ist.

Ein Anbieter ohne Impressum bedeutet natürlich immer ein gewisses Risiko für die Integrität bei der Nutzung!

Die Technik – Server

securevpn.to nutzt gemietete Server an verschiedenen Standorten weltweit und bietet neben SOCKS5 Proxy und STunnel nur noch OpenVPN als Verbindungsprotokoll an. Das ist zwar ein sehr sicherer Standard, man muss dabei aber auf freie Software dabei zugreifen, was die Anwendbarkeit für die meisten Nutzer deutlich reduziert.  Im Grunde ist securevpn.to damit mit mit Anbieter wie ZorroVPN vergleichbar. Allerdings bietet dieser Anbieter die deutlich größere Server-Auswahl und was noch wichtiger erscheint, auch VPN-Kaskaden an. Die Server von securevpn.to bietet zudem eine normale und erwarteter Leistung, also der Verlust liegt OpenVPN typisch bei 5-10% der Bandbreite, was absolut im normalen Rahmen ist und auch auf nicht übermässig ausgelastete Server schließen lässt.

securevpn.to bietet nur Zugang über OpenVPN und einfache VPN Server.

securevpn.et Webseite
securevpn.et Webseite

Preise & Zahlungsmethoden

Der Anbieter bietet vielfältige Zahlungsmöglichkeiten und diese sind in erster Linie auch so angelegt, dass damit auch eine Zahlung möglich ist, ohne dass der Anbieter selbst seine Identität preisgeben muss. Was eindeutig auf zwei Dinge schließen lässt: Der Anbieter zahlt keine Steuern oder er hat etwas zu verheimlichen. Das eine anonyme Zahlungsweise keinerlei Vorteile für die Nutzer bringt, da die Verwendung eines VPN Servers ohnehin immer öffentlich bekannt ist (Verbindung des Nutzers zum VPN-Server ist transparent im Internet ersichtlich) sollte man hier mehr als skeptisch sein.

securevpn.to erlaubt Zahlungen mit Paysafecard, PerfectMoney, Etherum und Bitcoin. (Wobei Bitcoin Transaktionen aufgrund der teuren Überweisungswege eher ausscheiden sollte)

securevpn.to hat keine Verträge mit namhaften Zahlungs-Dienstleistern, vermutlich weil Sie gar keine rechtliche Basis für den Betrieb des Services haben. Vermeintliche Vorteile entstehend dabei nur für securevpn.to selbst, nicht aber für die Nutzer.

Zeitraum Preis Euro pro Monat
1 Monat 10.00 € 10.00 €
3 Monate 25.00 € 8.33 €
6 Monate 45.00 € 7.50 €
1 Jahr 75.00 € 6.25 €
2 Jahre 120.00 € 5.00 €
SecureVPN NonLogging Proof
SecureVPN NonLogging Proof

securevpn.to der „No-Logging Proof“

Es gibt Befehle bei Linux welche diesen Text mit diesen Ausgaben so darstellen würden, aber es ist einfach kein Beleg dafür das es auch so ist.  Der „massgebliche Beweis“ ist nichts anderes als eine simple Darstellung und hat keinerlei Bedeutung am Ende.

Ich habe daher einen Test gemacht der Licht ins Dunkeln bringen sollte und habe mich mehrfach mit der selben IP Adresse zu den selben Server verbunden und siehe da, der Server hat mir in jedem Fall die selbe interne IP Adresse zugewiesen. Das bestätigt, dass die VPN-Server natürlich ein interne Logfiles verwendet. Es wäre auch anders kaum machbar, jedoch ist es eben verwunderlich, dass die Betreiber sich nun dazu herablassen und den zumeist leider nur wenig fachgebildeten Nutzern, Bilder als  als Beweise zu veröffentlichen.

Die angeblichen Beweise sind nichts anderes als Bilder ohne Aussagekraft!

securevpn.to gefakte Urlaubsbilder
securevpn.to gefakte Urlaubsbilder

Mein Fazit zu securevpn.to

Bitte lasst von solchen Anbietern die Finger!
Es gibt schon genügend kostenlose Anbieter die eigentlich keine Kontaktdaten oder Unternehmensdaten aufweisen und die dann betrügerisch arbeiten. Securevpn.to erklärt ebenso wenig warum die Betreiber anonym bleiben wollen. Zum Vorteil der Nutzer ist dies natürlich nicht, warum sollte das auch einer sein, wenn man nicht weiß WEM man vertrauen muss?  Auch sind Bilder die einen Beweis liefern sollen, dass der Anbieter keine Logfiles verwendet nicht gerade vertrauensbildend.

Für das selbe Geld bekommt man außerdem Anbieter die wesentlich besseren Schutz bieten durch Kaskaden und auch transparente Eigentümer und Betreiber Strukturen aufweisen.



Fragen & Hilfe - Kontakt

4 Gedanken zu “Testbericht: securevpn.to – Wer steckt dahinter?

  1. „Ich habe daher einen Test gemacht der Licht ins Dunkeln bringen sollte und habe mich mehrfach mit der selben IP Adresse zu den selben Server verbunden und siehe da, der Server hat mir in jedem Fall die selbe interne IP Adresse zugewiesen. Das bestätigt, dass die VPN-Server natürlich ein interne Logfiles anlegen und auch die Nutzung protokollieren. Es wäre auch anders kaum machbar, jedoch ist es eben verwunderlich, dass die Betreiber sich nun dazu herablassen und den zumeist leider nur wenig fachgebildeten Nutzern täuschende Bilder liefern als Beweise.“

    Gerade getestet bei Cyberghost und Perfect-Privacy. Bei beiden das gleiche Ergebnis! Erschreckend, dass Perfect-Privacy auch logged. Werde ich mal gleich in dem Perfect-Privacy Forum und entsrprechenden Darknet Foren in denen Perfect-Privacy beworben wird melden damit diese Gangster weiterhin sicher sind. Danke für deinen kompetenten Test!

    • Nein so ist das nicht zulässig. Ich habe auch nur gemeint, dass man dort limitiert ist bei der Anzahl an Verbindungen in erster Linie und das dies ein Hinweis auf Logfilenutzung ist. Bitte die Dinge nicht falsch betrachten und auch keine falschen Rückschlüsse ziehen!!!

      Anbieter die die gleichzeitige Nutzung von Geräten, Verbindungen oder auch Datenmengen beschränken haben mit Sicherheit Logfiles.
      Bei PP ist dies nicht der Fall, keines der drei Kriterien!

    • Ja und klar kann die Frau auf dem Bild auch in China gewesen sein. Darum geht es ja gar nicht am Ende, Beleg ist das einfach keiner.

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