Die Meister der Datensammlung: Facebook, Instagram und Tinder

Studie zur Datensammlung

Der Sicherheitsservice Clario hat eine Studie zur Datensammlung von Streamingportalen, Sozialen Netzwerken, Händler und Finanzdiensten gemacht. Die gesammelten Daten wurden dabei in Kategorien eingeteilt und von den jeweiligen Plattformen abgefragt. Zu den Kategorien zählen Name, Alter, Anschrift, Gehalt, Hobbies, Freunde, Körpermale und Allergien.

Die Rangliste von Clario:

1. Facebook
2. Instagram
3. Tinder
4. Grindr
5. Uber
6. Strava
7. Tesco
8. Spotify
9. MyFitnessPal
10. Jet2

11. Credit Karma
12. Lidl Plus
13. Netflix
14. Nike
15. Asos
16. Depop
17. Ryanair
18. Ocado
19. Airbnb
20. American Airlines

21. Ikea
22. Trainline
23. Amazon
24. Paypal
25. eBay
26. Walmart
27. Deliveroo
28. Twitter
29. SlimmingWorld
30. Google Maps

Der Spitzenreiter ist Facebook

An der Spitze der Datensammlung steht, wie zu erwarten, Facebook, mit 70,6%. Die Social-Media-Plattform sammelt viele Daten seiner Nutzer. Wenigstens werden Datenabfragen von Körpergröße, Gewicht, Gehalt, Kontoverbindung, Gesundheit, Allergie, Geburtsname der Mutter und Geburtsland weggelassen!

Social Media

Direkt darauf folgen Instagram und Tinder, mit 58,8% und 55,8%. Instagram verzichtet zwar, im Vergleich zu Facebook, auf Daten, wie Religion, Rasse, Sexuelle Zugehörigkeit und Beziehung, jedoch stehen diese Social-Media-Plattformen ganz vorne in der Liste der Datensammlungsmeister und sollten immer mit Vorsicht genossen werden.

Überraschenderweise ist die Lidl-Plus-App in den Top 15 der Rangliste. In der App muss man Daten, wie Name, aktueller Standort, E-Mail-Adresse, Bankverbindung und Allergien angeben. Irgendwie sind diese Angaben etwas nachvollziehbar. Ganz im Gegensatz zu den Spitzenreitern.

Das Schlusslicht bildet die Pornhub-App mit nur 5,9%. Die Software sammelt lediglich das genutzte Gerät und die Interessen von den Nutzern.

Man sollte mit persönlichen Daten vorsichtig umgehen

“Angesichts der Fülle von Daten, die wir mit Unternehmen teilen, wäre es keine Überraschung, wenn einige Dinge über uns enthüllt würden, die wir lieber privat halten würden.”, so Clario. Mit diesem Schlusssatz wollen wir nochmals darauf aufmerksam machen, dass es wichtig ist, persönliche Daten vorsichtig zu behandeln. VPN-Anbieter können die Sicherheit und Anonymität gewährleisten. Trotzdem sollte man sich nicht willkürlich bei jeder App anmelden und seine Daten eingeben.


Erstellt am: 12/14/2020

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